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Das Warten in Hengersberg hat ein Ende

Hengersberg.

Das Warten hat ein Ende. Hengersberg bekommt mit der Sanierung der Kreisstraße DEG 7 einen Gehsteig in der Mimminger Straße. Vertreter von Landkreis und Markt Hengersberg haben gestern bei einem Pressetermin ihre Freude über den Auftakt der Arbeiten der Gemeinschaftsmaßnahme zum Ausdruck gebracht.

Schon vor 30 Jahren habe man die Notwendigkeit eines Gehsteigs an der Mimminger Straße erkannt, bekundeten Landrat Christian Bernreiter und Bürgermeister Christian Mayer einmütig. Bisher mussten die Kinder aus den nahen Wohngebieten auf ihrem Schulweg am Rand der Mimminger Straße marschieren. „Ein Wunder, dass nichts passiert ist“, so Bürgermeister Mayer. Doch die Realisierung des Gehwegs scheiterte immer wieder vor allem am Grunderwerb. Unumstritten ist auch der Sanierungsbedarf der Straße, die schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Sie genüge auch den Anforderungen des heutigen Verkehrsaufkommens nicht mehr.

Nach dem grünen Licht aus Kreistag und Marktrat plante das Ingenieurbüro Hamm aus Deggendorf die Sanierung und den Gehwegbau. Neben der Erneuerung der Oberflächenentwässerung erhält der rund 800 Meter lange Kreisstraßenabschnitt zwischen Einmündung Willi-Weiß-Allee und Ortsende Richtung Mimming auch einen frostsicheren Aufbau und eine asphaltierte Fahrbahnbreite von 5,50 Meter. Der Gehweg auf der ortsauswärts linken Seite wird 1,50 Meter breit und wechselt am Ortsende über eine Querungshilfe auf die rechte Seite. Der Fahrbahnteiler dient auch als „Bremse“ für den Verkehr, da dort bislang Fahrzeuge oft in hohem Tempo in den Ort schossen.

Dem Landkreis obliegt die Federführung der Gemeinschafts-maßnahme. Als wirtschaftlichster Bieter erhielt die Firma Donauasphalt den Zuschlag für die Bauarbeiten. Laut Bernreiter wird mit Gesamtkosten von rund 1 380 000 Euro und einer Bauzeit bis Mitte September gerechnet. Der Freistaat Bayern unterstützt mit Mitteln, die der Bund zur Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung stellt, die Maßnahme mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Tiefbauverwaltung des Landratsamts übernimmt die Bauüberwachung und -oberleitung.

Bernreiter bat auch um Verständnis für die mit der Baustelle erforderlichen Umleitungen, „dafür ist dann wieder 40, 50 Jahre Ruhe“. Der Straßenabschnitt wird ab Montag gesperrt; lediglich Anliegerverkehr ist baustellenbedingt möglich. Die Umleitungsstrecke über die Willi-Weiß-Allee und die Erkerdinger Straße über Siederting und Mimming sowie in Gegenrichtung wird ausgeschildert.

„Das Warten hat ein Ende“, kommentierte Bürgermeister Mayer den Auftakt der Arbeiten, der sich vor allem über den Zuwachs an Sicherheit für die Schulkinder freute. Ihm sei bewusst, dass mit dem Gehweg für die Anlieger auch die Pflicht zum Schneeräumen komme, „wenn denn einmal Schnee liegt“. Dafür hätten die Hengersberger den Vorteil, dass es im Markt keine Ausbaubeitragssatzung gebe und somit die Anlieger nicht auch noch zur Kasse gebeten werden müssen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Passauer Neuen Presse für diese Artikel bedanken, dessen Quelle diese ist.
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